H2 Weekly
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| Das H₂News-Redaktionsteam mit Marina Scheider (Mitte) vom H2UB auf der letztjährigen Hydroverse Convention. |
| Liebe Leserinnen und Leser, morgen ist es so weit: Die Hydroverse Convention, organisiert von unserem Partner, dem H2UB, öffnet ihre Tore. Neben einem attraktiven Vortragsprogramm präsentiert der H2UB in einem neuen „Spotlight“ sechs herausragende Wasserstoff-Start-ups aus Nordrhein-Westfalen. Die sechs Start-ups spiegeln die Vielfalt der Wasserstoffbranche wider: Von Direct Air Capture über Digitalisierung bis hin zu hochleistungsfähigen Materialien zeigen sie, wie innovativ NRW die Energiewende gestaltet. Mit fünf dieser jungen Unternehmen haben wir bereits spannende Interviews geführt, die Einblicke in ihre Technologien und Visionen geben. Lassen Sie sich inspirieren von den sechs vorgestellten Start-ups und besuchen Sie die Hydroverse Convention, um die Zukunft der Wasserstoffwirtschaft live zu erleben. Für alle die morgen dabei sind: Wir wünschen Ihnen eine schöne Veranstaltung und freuen uns, Sie vor Ort zu treffen. Falls Sie nicht vor Ort sein können, schauen Sie unbedingt auf unserem LinkedIn-Kanal vorbei! Dort erhalten Sie morgen exklusive Einblicke vom Event. |
| P.S.: Sie möchten Ihr Produkt, Ihre Veranstaltung oder Ihren Lehrgang auf unseren Kanälen präsentieren? Hier geht’s zu unseren Mediadaten. |
| Sechs Wasserstoff-Start-ups aus NRW |
| Das 2022 gegründete Start-up Greenlyte Carbon Technologies arbeitet an einer Technologie, die drei Gase auf einmal erzeugt: reinen Wasserstoff, reines CO₂ und reinen Sauerstoff. Zugleich kann sie CO₂ ohne zusätzliche Energiequelle aus der Luft abscheiden. Wie das funktioniert und warum CO₂ der neue Wasserstoff sein könnte, erklärt Mitgründer und CEO Florian Hildebrand. |
| Das Start-up GreenTrax unterstützt seine Kunden beim Treibhausgasminderungs-Quotenhandel. Als einer der ersten Anbieter fokussierte es sich auf Ladestrom. Derzeit baut das Unternehmen sein Portfolio aus, um auch grünen Wasserstoff und dessen Derivate (RFNBO) einzubeziehen. Eine neue Verordnung ermöglicht ab Juli 2024 die Anrechnung auf die THG-Quote. Welche Chancen und Herausforderungen das bietet, erklärt Wasserstoffexperte David Pflegler. |
| Das 2022 gegründete Start-up H2 Digital GmbH betreibt eine digitale Plattform, die Akteure der Wasserstoffwirtschaft in Europa vernetzen und so den Markthochlauf beschleunigen will. Auf der Plattform finden sich mehr als 350 registrierte Wasserstoffprojekte, visualisiert Produktions- und Verbrauchskapazitäten. Mit KI-gestütztem Matchmaking und datengetriebenen Analysen will die Plattform die Planung von Netzwerken und Infrastruktur unterstützen. Wie sie funktioniert und und welches Potenzial Digitalisierung für die Gaswirtschaft allgemein besitzt, verraten Dr. Nils Liesebach, Head of Innovation bei OGE, und Marcus Rübsam, Mitgründer von H2 Digital. |
| Das Herz jeder Brennstoffzelle und jedes Elektrolyseurs ist die Membran-Elektroden-Einheit (MEA). Der Aufbau einer MEA ähnelt einem Sandwich: Die Membran in der Mitte wird von zwei flachen Elektroden umschlossen. Diese MEA spielen eine Schlüsselrolle im Energieumwandlungsprozess – von Strom zu Wasserstoff und umgekehrt. Das Gelsenkirchener Start-up Hydrogenea deckt seit 2024 die gesamte Prozesskette der MEA-Produktion ab. Was es dabei besser macht als andere Unternehmen, erklärt CEO Pit Podleschny. |
| Der Stack stellt die Kernkomponente eines Elektrolyseurs dar, in der Wasser in Sauerstoff und Wasserstoff zerlegt wird. Das Anfang 2021 von Dr. Wiebke Lüke, Dr. Gregor Polcyn und Dr.-Ing. Lukas Lüke gegründete Start-up WEW ist eines der Unternehmen, die sich auf die Produktion von Stacks spezialisiert haben. Wie es um ihr Unternehmen, die Elektrolyseurbranche und den Wasserstoffmarkt im Allgemeinen steht, verrät Dr. Lüke. |
| Das 2021 gegründete Start-up xemX materials space exploration entwickelt Katalysatoren für die grüne Wasserstoffwirtschaft. Anstelle teurer und begrenzter Edelmetalle setzt xemX auf Legierungen, um leistungsstarke Elektrokatalysatoren zu schaffen, die die Wasserstoffproduktion effizienter und nachhaltiger machen. Wie das Team dabei neue Wege in der Katalysatorentwicklung beschreitet, erfahren Sie demnächst im Interview. |
