Ihre eigene Tankstelle

Eine 70 kW Photovoltaikanlage (PV-Anlage) kann problemlos eine Elektrotankstelle (Wallbox) versorgen, insbesondere wenn sie mit einem Speicher kombiniert wird. Die Anlage erzeugt genügend Strom, um das Elektroauto über die Wallbox zu laden und gleichzeitig den Hausstromverbrauch zu decken. 

Details:

  • Leistungsbedarf: Eine 70 kW PV-Anlage ist für die meisten Haushalte mit Elektroauto überdimensioniert. Für einen typischen Haushalt mit einem Elektroauto sind etwa 6-7 kWp ausreichend, laut Pantabox.
  • Speicher: Ein Speicher (Batterie) ermöglicht die Nutzung des erzeugten Solarstroms auch dann, wenn das Auto nicht an der Wallbox lädt oder die Sonne nicht scheint, laut Enomo.
  • Wallbox: Die Wallbox ist die Schnittstelle zwischen der PV-Anlage und dem Elektroauto, Verbraucherzentrale.
  • Laden: Bei der PV-Anlage „Überschussladen“ wird der überschüssige Solarstrom direkt in den Akku des Elektroautos geladen, sobald der Haushalt kein Strom mehr benötigt, laut Enomo.
  • Gleichzeitiger Verbrauch: Eine 70 kW PV-Anlage kann problemlos den Strom für die Wallbox und den Hausstromverbrauch gleichzeitig liefern, insbesondere wenn ein Speicher vorhanden ist.
  • Kosten: Die Kosten für die PV-Anlage und die Wallbox hängen von der Leistung, der Qualität der Komponenten und den Installationskosten ab. Die Kosten für das Aufladen des Elektroautos mit Solarstrom sind jedoch deutlich geringer als an öffentlichen Ladestationen oder mit Strom aus dem öffentlichen Netz. 

Zusätzliche Informationen:

  • Ladezeiten: Die Ladezeit eines Elektroautos hängt von der Ladeleistung der Wallbox und der Batteriekapazität des Autos ab. Eine 70 kW PV-Anlage ermöglicht eine schnelle Ladeleistung, laut Helvetia.
  • Strompreise: Die Strompreise an öffentlichen Ladestationen variieren je nach Betreiber und Ladeleistung. Das Laden mit Solarstrom ist deutlich günstiger, laut Statista und laut Senec